Herbst.Gold.Blues.
Yoga und der Herbst teilen eine tiefe, wunderschöne Philosophie:
Beide sind eine Praxis der bewussten Transformation. Im Yoga nennen wir diesen Zyklus Parinama – den ständigen Wandel aller Dinge.
Das Gesetz von Aparigraha - das Loslassen
Die Einkehr zu Pratyahara - der Rückzug der Sinne
Die Alchemie von Tapas - das innere Feuer
Aparigraha (Das Loslassen)
Die Natur ist im Herbst unsere weiseste Lehrerin. Ein Baum kämpft nicht darum, seine Blätter zu behalten. Er hält sie nicht aus Angst fest. Er lässt sie in absolutem Vertrauen los, weil er weiß, dass dies der einzige Weg ist, um seine Kraft im Inneren zu bündeln und den Winter zu überstehen.
- Der Bezug zu Yoga: Im Yoga nennen wir dieses Freigeben und Nicht-Anhaften Aparigraha. Der Herbstblues entsteht dort, wo wir das Vergangene (den Sommer, alte Muster, das Außen) krampfhaft festhalten wollen. Auf der Matte lernen wir loszulassen – weich zu werden und darauf zu vertrauen, dass im Raum, der dadurch entsteht, das Neue wachsen kann.
Pratyahara (Der Rückzug der Sinne)
Im Sommer ist unsere Energie im Außen (Pravritti) – wir dehnen uns aus, sind aktiv, strahlen nach außen. Im Herbst kehrt sich diese Strömung um. Die Säfte der Pflanzen ziehen sich in die Wurzeln zurück. Es ist die Bewegung nach innen (Nivritti).
- Der Bezug zu Yoga: Die Yoga-Philosophie beschreibt dies als Pratyahara – das Zurückziehen der Sinne. Wenn es draußen kälter und dunkler wird, lädt der Herbst uns ein, die Augen zu schließen und die Aufmerksamkeit von den Reizen der Welt abzuziehen. Die Yogamatte kann im Herbst zum Kokon werden. Wir spüren immer weniger, was im Außen von uns erwartet wird, sondern nähren das, was im Inneren still leuchtet.
Tapas (Das innere Feuer)
Wenn die Sonne am Himmel an Kraft verliert und die äußere Wärme schwindet, liegt es an uns, das innere Licht zu hüten. Im Yoga sprechen wir von Tapas – der transformierenden Hitze, dem inneren Feuer, das wir durch unsere Praxis (Asanas und Pranayama) entfachen.
- Der Bezug zu Yoga: Yoga im Herbst ist die Kunst, das eigene Herzfeuer zu nähren. Wir nutzen die Bewegung nicht, um uns im Außen zu verausgaben, sondern um eine tiefe, wohlige Tiefe und Wärme in uns zu kreieren. So wird die Praxis zu einem Rückzugsort des Übergangs: Wir verwandeln die Melancholie des Herbstes in die goldene Glut innerer Stärke und Gelassenheit.
„Der Herbst fragt uns nicht, ob wir bereit für den Wandel sind. Er geschieht einfach.
Und Yoga erinnert uns daran, dass wir nicht der Wind sein müssen, der die Blätter aufwirbelt –
sondern die tiefe, stille Wurzel, die den Baum im Sturm hält.“
2026 Herbstprogramm
Yogakurse ab September - Dezember
Montags
09:00 - 10:30 Hatha Yoga ab 60 plus mit Julia
17:30 - 19:00 Basis Yoga mit Lucia
Dienstags
19:00 - 20:30 Hatha Yoga mit Anna
Mittwochs
09:00 - 10:30 Soft Yoga mit Lucia
18:15 - 19:45 Tri Yoga mit Franziska
20:00 - 21:00 Yoga für Handwerker:innen mit Lucia
Sonntags
10:00 - 11:30 Hatha Yoga mit Julia - 1. Nov | 8. Nov | 15. Nov
17:00 - 18:30 Aerial Yoga mit Eva - 15. Nov | 22. Nov. Yin Yoga im Tuch | 6. Dez
CANDLE LIGHT YOGA
mit Julia, Franziska und Eva Maria
Freitag, 4. Dezember 2026, 19 - ca. 22 Uhr
Ausgleich 25 Euro plus Spende für Frauen in Not in Lindau
Mit freudigem Herzklopfen habe ich den wunderbaren Wunsch meines Teams entgegengenommen: Sie veranstalten für uns ein magisches Candle-Light-Yoga und lassen damit unser alljährliches Abschlussfest im
freiraum
erstrahlen!
Ein herzliches Dankeschön an das gesamte Team für diese schöne Idee.
Julia wird euch mit Beats durch eine feierliche Yogapraxis führen, während Franziska euch mit einer Meditation im sanften Schein des Lichts verzaubert. Eva Maria sorgt im Hintergrund liebevoll für die Organisation und hält den Raum für euch.
Ich wünsche euch von Herzen ein lichtvolles, inniges und freudvolles Zusammensein.
Auch wenn ich in weiter Ferne bin – im Herzen feiere und entspanne ich mit euch.
Alles Liebe,
Claudia
!!
Teilnahme nur mit Anmeldung bis 27. November 2026 möglich
!!
Fragen und Anmeldung direkt per
eMail:
eva_maria_o@gmx.de
2026
Vom ICH zum WIR
gemeinsamer Schöpfungsprozess
Das "Alleine-Wurschteln" gehört der Vergangenheit, das Miteinander ist die Zukunft.
Der co-creative Schöpfungsprozess lässt uns wieder in eine
Kultur des Vertrauens,
der Offenheit und psychologischen Sicherheit kommen, um u.a. Hierarchien zu überwinden.
Der Fokus liegt auf dem WIR,
dem gemeinsamen Ziel und dem Lernen voneinander, nicht auf der individuellen Leistung.
Unsere Gemeinschaft:
Anna, Claudia, Eva, Eva-Maria, Franziska, Lucia, JuliaJ, JuliaR, Vanessa
Co-Creation bedeutet die gemeinsame Entwicklung von Ideen und Lösungen
durch verschiedene Akteure, die über die Fähigkeiten Einzelner hinausgehen,
um komplexe Herausforderungen zu meistern.

